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“Der Körper und der ganze Rest” Konzept/Text/Performance: Katja WachterDauer: 20 min Ich bin gar nicht hier. Wirklich- ich bin gar nicht hier. Eigentlich steh ich da drüben. Das, was hier ist, ist eine Projektion. Schatten, Spiegelbild, solche Dinge. Unsubstanz; wenn man sie anfasst, berührt man nur die Fläche darunter, nicht die Sache selbst. Ein Gesicht, das sich wie Asphalt anfühlt, Beine aus Karton, Rippen gebrochen von Sonnenstrahlen… Der Mensch in der Krise: Was ist eigentlich das Ich und was ist noch davon übrig geblieben? In drei Texten, die sich mit der Orientierungslosigkeit angesichts des Zuviel in der heutigen Gesellschaft beschäftigen, werden verschiedene Stadien einer körperlich-geistigen Verwirrung sichtbar bzw. unsichtbar gemacht. Textkörper trifft auf Körpersprache. Es entsteht eine Kommunikation zwischen Bewegung und Worten, eine Kommunikation die durch Fragmentierung, Abtrennung und gegenseitige Manipulation geprägt ist. Ansprechpartner ist man selbst, die Welt und Gott, denn irgendeiner muss ja verantwortlich sein. Die Frage nach dem Sein oder Nichtsein ist immer noch nicht geklärt. Diese Soloperformance entstand im Rahmen von „Text im Süden. Lesungen und mehr…“ und wurde am 3.4.09 im Kunstpavillon (alter Botanischer Garten München) uraufgeführt. |
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The Body and all the rest |
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